Der Tag der deutsch – französischen Freundschaft am Gropius-Gymnasium

Das Walter-Gropius-Gymnasium begeht traditionsgemäß am 22. Januar jedes Jahres den Tag der deutsch – französischen Freundschaft. Im Jahr 1963 wurde der Elysée – Vertrag, der die Zusammenarbeit beider Länder auf verschiedenen Gebieten festhält, von den damaligen Regierungschefs, Charles de Gaulle und Konrad Adenauer, unterzeichnet.

An unserem Gymnasium mit dem besonderen Profil einer Europaschule, gestalten die Schülerinnen und Schüler des Französischkurses der 12. Klassen alljährlich ein Programm in jeweils einer Unterrichtsstunde für die jüngeren Jahrgänge, die ebenfalls die Sprache unseres Nachbarlandes erlernen. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten dieses Programm selbst und verwirklichen darin ihre Gedanken zum jeweiligen Thema.
In diesem Jahr wurde die Talkshow „Parlons un peu – Vive l’amitié“ dargeboten. Dazu begrüßte die Moderatorin (Paula Tuchel) zwei Austauschschülerinnen, die jeweils Erfahrungen im anderen Land sammeln konnten. Jeanne Louise (Franziska Witte) verbrachte einige Zeit in Deutschland und Hilda (Enna Brandenburger) war in Frankreich zu Gast. Natürlich sprachen sie über die Schwierigkeiten, die sie am Anfang hatten.
So war Jeanne Louise nicht immer pünktlich und Hilda hatte Probleme mit den französischen Bettdecken. Dennoch zeigten sie in verschiedenen Spielrunden, bei denen auch das Publikum einbezogen wurde, wie viel sie über die Sprache und die Kultur des jeweils anderen Landes gelernt hatten. Es wurde geschmunzelt, als sie Zungenbrecher in der Fremdsprache vorlesen mussten und die Zuschauer freuten sich über einen Vergleich von Baguettes mit Camembert und Fettbemmchen oder Schokocroissants und selbstgebackenen Vanillekipfeln, welche natürlich auch probiert werden konnten.
Am Ende stand die Erkenntnis, dass das Erlernen einer Fremdsprache neue Verbindungen schafft und das Verständnis für andere Menschen und ihre Kultur nachhaltig stärkt.

Text und Fotos: Schulredaktion